Die richtigen Fette

Öle und Fette bilden das kleinste Segment des Ernährungskreises, denn hiermit sollte sparsam umgegangen werden. Fett liefert viel Energie und kann die Energiebilanz aus dem Gleichgewicht bringen. Lt. Deutscher Gesellschaft für Ernährung e.V. sind 60 - 80 g Fett pro Tag ausreichend. Der Körper benötigt jedoch auch Öle und Fette, denn sie liefern lebensnotwendige (essentielle) Fettsäuren, dienen als Träger der Vitamine A, D, E und K und unterstützen die Zellbildung.

 

Die richtigen Fette und Öle in Maßen: Die Menge und auch die Qualität des Fettes sind entscheidend. Pflanzliche Fette und Öle (z.B. Raps-, Walnuss-, Lein- oder Distelöl und auch die daraus gewonnenen Streichfette) sollten aufgrund ihrer vielen wertvollen ungesättigten Fettsäuren den tierischen Fetten und Ölen vorgezogen werden.

 

Achtung: Fett versteckt sich in vielen Lebensmitteln. So enthalten z.B. 100 g Schokolade, Doppelrahmfrischkäse oder Leberwurst ca. 30 g Fett. Auch in Eiern und Milch steckt Fett. 

 

Tipp: Nutze bei der Lebensmittelzubereitung am besten Rapsöl als Basis-Öl, denn es liefert einen hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und enthält ein ausgewogenes Verhältnis zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Verwende bei der Zubereitung von kalten Speisen ein natives oder kalt gepresstes, zum Dünsten und Braten ein raffiniertes Rapsöl. Feste Pflanzenfette wie Kokosfett und Palmkernfett sollten aufgrund ihres hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren möglichst vermieden werden.